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Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Mühlheim

Löschgruppenfahrzeug LF 10/6
Florian Mühlheim 7/43

Löschgruppenfahrzeug

Technische DatenLF 10/6
FunkrufnameFlorian Mühlheim 7/43
FahrgestellMercedes-Benz
Zuläßiges Gesamtgewicht12000 kg
Leistung161 KW (219 PS)
Geschwindigkeit99 km/h
Baujahr2013
Wassertank1225 Liter
AufbauherstellerZiegler
Besatzung1/8

Das LF 10/6 wurde im November 2013 in Dienst gestellt und ist als Katastrophenschutzfahrzeug neben dem Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr Lämmerspiel auch im Katastrophenschutz-System des Landes Hessen integriert.

Das LF 10/6 umfasst eine umfangreiche Beladung zur Brandbekämpfung sowie zur technischen Hilfeleistung. Es ist das "Arbeitstier" der Feuerwehr Lämmerspiel und rückt in der Regel als erstes Fahrzeug des Löschzugs aus. Neben der Normbeladung, macht auch die Möglichkeit Wechselmodule zu verladen das Fahrzeug vielseitig nutzbar. Standardmäßig ist ein Sprungretter sowie Equipment zur technischen Hilfe verladen, aber es könnte z.B. auch eine Tragkraftspritze verladen werden. 

Atemschutzausrüstung
Atemschutzausrüstung

Um den Einsatzkräften das Arbeiten auch im giftigen Brandrauch zu ermöglichen, werden 6 Atemschutzgeräte mitgeführt, die je einen Luftvorrat für ca. 20-30 Minuten bereitstellen. Bei einem Brandeinsatz wird zu dem Atemschutzgerät eine umfangreiche Ausrüstung getragen. Dazu gehören unter Anderem Funkgerät, Handlampe, Fluchthaube, Rettungsleine und falls notwendig weiteres Gerät.

Kleinlöschgeräte
Kleinlöschgeräte

Bei Entstehungsbränden oder brennenden Müllbehältern sind die Kleinlöschgeräte oft die schnellste und effektivste Möglichkeit den Brand zu löschen. Sie können von einer Person rasch überall vorgenommen werden und verbrauchen nur geringe Mengen Löschmittel. Für verschiedenste Einsatzzwecke werden ein Pulverlöscher, ein Kohlendioxidlöscher und eine Hydrex-Spritze bereitgehalten.

Druckbelüfter - LF 16/12
Druckbelüfter - LF 16/12

Zur schnellen Entrauchung eines Gebäudes wird dieser motorbetriebene Druckbelüfter eingesetzt, der meist an der Eingangstür positioniert wird und Frischluft ins Gebäude drückt, die an einer anderen Stelle, meist einem Fenster im Brandzimmer, den Brandrauch mit ins Freie zieht. Dadurch wird vor allem auch die Sicht im verrauchten Gebäude schnell verbessert.

Wasserführende Armaturen
Wasserführende Armaturen

Um das Löschwasser vom Fahrzeug zum Brandherd zu fördern, sind große Mengen unterschiedlicher Schläuche vorhanden. Dazu kommen, wie auf jedem Löschfahrzeug, umfangreiche wasserführende Armaturen. Unter anderem Verteiler, Standard Strahlrohre, Druckbegrenzungsventil, Stützkrümmer, Hydroschild, Übergangsstücke und das Sammelstück.

Schlauchtragekörbe - LF 16/12
Schlauchtragekörbe - LF 16/12

Damit der Angriffstrupp schnell zum Einsatz kommen kann, sind jeweils 3 Schläuche zusammengekuppelt in einem Schlauchtragekorb untergebracht, der von einer Person transportiert werden kann und das Auslegen des Schlauches erleichtert. Zusätzlich ist an zwei von den vier vorhandenen Schlauchtragekörben gleich ein Hohlstrahlrohr angekuppelt, um noch mehr Zeit zu sparen.

Wasserentnahme - LF 16/12
Wasserentnahme - LF 16/12

Um trotz eingebautem Tank die Wasserversorgung sicherzustellen, sind auf dem LF 16/12 Armaturen zur Wasserentnahme verladen. Um das öffentliche Hydrantennetz anzuzapfen ist das Standrohr samt Standrohr-/Hydrantenschlüssel vorhanden. In seltenen Fällen werden auch die vier Saugschläuche benötigt, um Wasser aus einem offenen Gewässer oder Teich zu fördern.

Schaumerzeugung
Schaumerzeugung

Neben der Brandbekämpfung mit purem Löschwasser kann die Brandbekämpung mit Löschschaum notwendig werden. Dann wird dem Löschwasser über ein Zumischer eine geringe Menge Schaummittelkonzentrat beigemischt und über ein spezielles Schaumrohr abgegeben. Neben den Armaturen sind insgesamt 120 Liter Schaummittelkonzentrat in Kanistern verladen.

Absicherung der Einsatzstelle - LF 16/12
Absicherung der Einsatzstelle - LF 16/12

Zur Absicherung der Einsatzstelle gegen den fließenden Straßenverkehr oder zum Fernhalten von Schaulustigen werden auf dem Fahrzeug einige Absperrkegel, Warnblitzer und Absperrband mitgeführt. Gerade bei Einsätzen auf der Bundesstraße ist die Absicherung der Einsatzstelle für die Sicherheit der Einsatzkräfte unumgänglich.

Hydrauliches Rettungsgerät - LF 16/12
Hydrauliches Rettungsgerät - LF 16/12

Zur Befreiung von Personen aus Zwangslagen, zum Beispiel bei einem Verkehrsunfall, wird ein kompletter hydraulischer Rettungssatz, bestehend aus Hydraulikaggregat, Spreizer, Schere, Rettungszylindern und weiterem Zubehör mitgeführt. Damit lässt sich ein PKW soweit zerlegen, dass die eingeklemmte Person patientenschonend aus dem PKW herausgehoben werden kann.

Stufenkeile - LF 16/12
Stufenkeile - LF 16/12

Als spezielles Zubehör zur technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen werden so genannte Stufenkeile mitgeführt. Diese werden unter den verunfallten PKW geschoben und dann die Luft aus dessen Reifen gelassen. Somit steht der PKW fest und sicher und die Arbeiten zur Befreiuung der Person können erschütterungsfreier und damit patientenschonender durchgeführt werden.

Scheinwerfer und Stativ - LF 16/12
Scheinwerfer und Stativ - LF 16/12

Neben dem fest am Fahrzeug angebrachten Lichtmast mit zwei 1000 Watt Strahlern, stehen noch einmal zwei 1000 Watt Strahler samt Stativ, Verbindungsstück, und zwei Kabeltrommeln zur Verfügung, um die Einsatzstelle abseits des Fahrzeugs taghell zu erleuchten.

Kettensäge - LF 16/12
Kettensäge - LF 16/12

Hauptsächlich zum Beseitigen von umgestürzten oder umsturzgefährdeten Bäumen, zum Beispiel nach einem Unwetter, oder für andere technische Hilfeleistungen, werden auf dem Fahrzeug zwei Kettensägen mitgeführt. Eine motorbetriebene und eine elektrische. Die passende Schutzkleidung und sonstiges Zubehör ist natürlich auch vorhanden.

Korbtrage
Korbtrage
Sanitätsausrüstung - LF 16/12
Sanitätsausrüstung - LF 16/12

Ist an der Einsatzstelle noch kein Rettungsdienst vor Ort, muss sich die Feuerwehr um die Verletzten kümmern. Entsprechend sind einige Einsatzkräfte zusätzlich ausgebildet. Für diesen Fall wird auch eine umfangreiche Sanitätsausrüstung mitgeführt, um zumindest lebensrettende Sofortmaßnahmen und kleinere Wundbehandlungen durchführen zu können, bis der Rettungsdienst eintrifft.

Sprungretter - LF 16/12
Sprungretter - LF 16/12

Zur Rettung von Personen die aus größerer Höhe abzustürzen oder zu springen drohen, wird der Sprungretter verwendet. Dieser wird per Druckluft aufgeblasen und bildet dann ein großes quasratisches Sprungkissen, dass den Sturz abfängt. Zum Aufbau sind lediglich 2 Mann erforderlich.

Tragbarer Stromerzeuger - LF 16/12
Tragbarer Stromerzeuger - LF 16/12

Um an der Einsatzstelle völlig eigenständig arbeiten zu können, verfügt das Fahrzeug über einen tragbaren Stromerzeuger mit einer Leistung von 8kVA. Somit steht an der Einsatzstelle nicht nur ausreichend Licht, sondern auch Strom für sämtliche elektrischen Geräte zur Verfügung.

Werkzeuge - LF 16/12
Werkzeuge - LF 16/12

Selbstverständlich sind auf dem Fahrzeug auch die gebräuchlichsten Werkzeuge vorhanden, um auch Kleinigkeiten schnell erledigen zu können. Auch Nägel in gängigen Größen, Schrauben, Kabelbinder und weiteres Kleinzeug wird oft benötigt und ist deshalb immer genügend vorhanden.


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